Der letzte Kalender des Geschichtsvereins Vorderes Kandertal


Unser historischer Kalender war zehn Jahre lang eine Erfolgsgeschichte, die jetzt mit dem Erscheinen der Ausgabe von 2012 endet. Wir haben uns bemüht, das dörfliche Leben der sechs Verbandsgemeinden des Vorderen Kandertals in Bildern und Texten darzustellen und gleichzeitig zu archivieren. Dazu wurden 120 Fotos als Monatsbilder, dazu kleinere Bilder als Ergänzung im begleitenden Text und 10 Titelbilder veröffentlicht, außerdem wurden in einigen Ausgaben Postkarten mit Kalendermotiven angeboten. So ist durch den Kalender ein Archiv des Lebens der Menschen in den Kandertalgemeinden entstanden. Die Arbeit und Recherche zu den Beiträgen haben uns vom Kalenderkreis sehr viel Freude bereitet und wir durften viele neue Kontakte knüpfen und so manche interessante Geschichte erfahren. Die Fotos und Hintergrundinformationen haben unseren Kalender zehn Jahre lang zu etwas Besonderem gemacht, auf das wir stolz sind.
Warum nun das Ende des Kalenders? Dazu möchte ich einige Punkte anführen: Der Verkauf des Kalenders war in den letzten Jahren rückläufig und wir konnten trotz großer Anerkennung für den Kalender keine neuen Kunden gewinnen. Außerdem haben wir fast alle Themen, die das dörfliche Leben der letzten 100 Jahre prägten, behandelt und wollten uns nicht wiederholen. Auch die Beschaffung geeigneter Fotos wurde immer schwieriger. Vor zehn Jahren waren wir hier in der Region mit unserem Kalender fast konkurrenzlos und heute haben zahlreiche Vereine die Idee aufgegriffen, einen Kalender herauszugeben.
Wir hoffen, dass wir mit unserem Kalender vielen Leuten Freude bereiten konnten und unser spezieller Dank gilt denen, die uns ihre Fotos zur Verfügung gestellt und uns dazu die Geschichten geliefert haben, den Mitgliedern des Kalenderkreises und natürlich den vielen Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung das Erscheinen des Kalenders nicht möglich gewesen wäre. Axel Hupfer und seine Mitarbeiter haben uns zehn Jahre lang bei der Verwirklichung des Kalenders geholfen, dafür sind wir ihm sehr dankbar.

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